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Lumbale Vertebrostenose

Die lumbale Vertebrostenose ist eine Erkrankung, bei der der Raum im Wirbelkanal im unteren Rückenbereich verengt ist. Der Wirbelkanal ist der Kanal, der das Rückenmark und die Nervenwurzeln schütz. Wenn dieser Raum verengt ist, kann es zu Druck auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln kommen.

Typische Symptome einer lumbalen Vertebrostenose sind Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen, vor allem beim Gehen oder Stehen. Diese Symptome können sich oft verbessern, wenn man sich hinsetzt oder sich nach vorne beugt, da sich so der Druck im Wirbelkanal verringert.

Welche Ursachen hat eine lumbale Vertebrostenose?

Die lumbale Vertebrostenose hat verschiedene Ursachen, unter anderem altersbedingte Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle, Verdickung der Bänder im Rücken oder das Wachstum von Knochenwucherungen, die als „Knochensporne“ bezeichnet werden.

Die Diagnose einer lumbalen Vertebrostenose erfolgt normalerweise durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Bildgebung wie MRT oder CT-Scans und Anamnese des Patienten.

Die Behandlung kann je nach Schweregrad der Symptome variieren. In leichten Fällen können konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel und epidurale Steroidinjektionen helfen, die Symptome zu lindern. In schwereren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um den Druck auf das Rückenmark zu entlasten und die Symptome zu verbessern.